Freitag, 28. März 2008

Tagebuch, 28. März 1456

Meine Abreise aus Marc-City (ehemals Amstetten) kam einer Flucht gleich, aber ich habe sie (bisher) nicht bereut, traf ich doch alte Freunde wieder, die sich ebenfalls in Frankfurt angesiedelt haben.
Sogleich eröffnete ich das Wirtshaus "Zu den (un)barmherzigen Schwestern" und harrte der Ankunft meiner lieben Freundin Kandisha, die ich sofort nach ihrem Eintreffen aus dem holländischen Exil als Wirtin einsetzte.
In Windeseile hatten fleißige Arbeiter meine Backstube erbaut und eingerichtet. Ich fegte nur noch einmal kurz durch, dann krempelte ich die Ärmel auf, befeuerte den Ofen und begann, die Zutaten für mein beliebtes Bauernbrot zu kneten.
Noch ist mir die Stadt völlig unbekannt und ich ahne, dass ich lange brauchen werde, mich hier heimisch fühlen zu können.

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